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L.Werner

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L.Werner
Buchhandlung
seit 1878

Die Ausstellungen, Band 3: 1910-1914

Hrsg. v. Bernhard Echte
2016. 1440 S. 1370 30 cm LN
NIMBUS


Das Werk ist auf vier Bände angelegt und wird die Ausstellungen bis 1933 dokumentieren. Subskriptionspreis bei Abnahme aller Bände jeweils 115.-., Bd. 1-3 sind bereits erschienen. Bd. 4 wird voraussichtlich 2018 erscheinen. Teil 3 der umfassenden Dokumentation des Kunstsalon Cassirer in Berlin. Die Jahre 1910 bis 1914, die der dritte Doppelband der Dokumentation von Paul Cassirers Ausstellungen umfasst, gelten als die glanzvollste Zeit der modernen Kunst in Berlin. Ein gutes Dutzend Jahre hatte Cassirer gegen konservativ-nationale Vorurteile, gegen Ignoranz und Ressentiment an ge - kämpft - und nun setzte plötzlich breite Anerkennung ein. Van Gogh, Cézanne und Munch wurden richtungsweisenden Leitfiguren der jungen Künstlergeneration, und der Impressionismus galt unversehens als die "neue Klassik". Die Entwicklung vollzog sich so rasch, dass Cassirer schon bald Gefahr lief, von ihr überholt zu werden. Neue Künstlervereinigungen wie die "Brücke" und der "Blaue Reiter" schufen sich eigene Plattformen, und mit Herwarth Waldens "Sturm"-Galerie etablierte sich ein neuer Sammelpunkt der Avantgarde. Souverän bestimmte Cassirer von dort aus weiter das Geschehen. Nach der Erweiterung der Galerieräume im Herbst 1912 stand ihm das Doppelte an Hängefläche zur Verfügung, was er auch zu großen monografischen Ausstellungen nutzte, von denen jede heute Museumsrang hätte: Pissarro und Renoir, Hodler und Corinth, Hofer und Beckmann wurden mit jeweils 40 bis 60 Werken gezeigt -gekrönt von einer van Gogh-Ausstellung mit 150 Bildern im Juni 1914, der größten, die es bis heute je gab. All dies dokumentieren die vorliegenden Bände durch Ausstellungskritiken, Kataloge - und mehr als 1000 farbige Abbildungen.

Öffnungszeiten

   
Türkenstraße 30:
Mo - Fr  9.00 - 19.00 Uhr
Sa 9.00 - 18.00 Uhr
   

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